Corona-FAQs zum Sportunterricht

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Schulsport

Im Schuljahr 2020/21 kann an den Schulen im Freistaat wieder Sportunterricht stattfinden unter Beachtung der jeweils gültigen
Bestimmungen des Rahmenhygieneplans zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts für Schulen nach der jeweils geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (Stand: 13. November 2020).

Die FAQs zum Schulsport werden fortlaufend aktualisiert (letzte Aktualisierung: 13. November 2020):

Ja! Sportunterricht ist möglich; vgl. hierzu die Hinweise unter Nr. 7.2 des Rahmen-Hygieneplans Schulen (Stand: 13. November 2020). Im Innenbereich sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit dabei das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zumutbar bzw. möglich ist. Im Freien ist eine Sportausübung ohne Mund-Nasen-Bedeckung möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern unter allen Beteiligten eingehalten werden kann. Für Leistungsnachweise im Rahmen von Abschlussprüfungen (wie etwa in der Qualifikationsphase des Gymnasiums) gelten Sonderregelungen (vgl. Nr. III. 7.2.1 Buchstabe a) des Rahmen-Hygieneplans). Für die Sportausübung mit Mund-Nase-Bedeckung hat die Auswahl geeigneter Unterrichtsinhalte besondere Bedeutung, siehe hierzu auch die Informationen unter Sportunterricht mit Mund-Nasen-Bedeckung (MNB).
Nach Nr. III. 7.2.1 Buchstabe a) des Rahmenhygieneplans vom 13. November 2020 für den Schulbetrieb im November gilt für die Durchführung von Sportunterricht und somit auch für Schwimmunterricht Folgendes: „Sportunterricht findet unter den allgemeinen Rahmenbedingungen dieses Rahmenhygieneplans statt. Im Innenbereich sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit dabei ein Tragen von MNB zumutbar/möglich ist; der Mindestabstand kann die MNB nur ersetzen, wenn dies durch entsprechende Anordnung des Gesundheitsamts zugelassen ist. Im Freien ist eine Sportausübung ohne MNB möglich, soweit der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten werden kann. Soweit im Rahmen von Abschlussprüfungen Leistungsnachweise erforderlich sind (wie etwa in der Qualifikationsphase des Gymnasiums), kann zur Vorbereitung und Durchführung von Leistungserhebungen im Fach Sport auch im Innenbereich auf das Tragen einer MNB verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten werden kann.“ Schwimmunterricht wäre daher im November nur möglich, wenn das zuständige Gesundheitsamt anordnet, dass bei Einhaltung des Mindestabstands keine Maske getragen werden müsste oder wenn Schwimmunterricht zur Durchführung von Leistungserhebungen gem. Nr. III. 7.2.1 Buchstabe a) Satz 4 erforderlich ist. Ob aufgrund der angeordneten Schließungen der Schwimmbäder nach der 8. BayIfSMV überhaupt Schwimmbäder zur Verfügung stehen, muss hier mit den Beteiligten vor Ort besprochen werden. Nach Mitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege fällt schulischer Schwimmunterricht nicht unter die Sportregelung in § 10 oder unter die Freizeiteinrichtungen in § 11 der 8. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV).
Grundsätzlich können auch Sportarbeitsgemeinschaften sowie Sport- und Bewegungsangebote im Rahmen des schulischen Ganztags gemäß den aktuell gültigen Regelungen durchgeführt werden. Grundlegend für die Durchführung sind der Rahmenhygieneplans Schulen vom 6. November 2020, hierbei insbesondere die Regelungen zum Schulsport in Nr. III. 7.2 und zu Veranstaltungen und Schülerfahrten gemäß Nr. III. 15, sowie das Hygienekonzept der jeweiligen Schule. Die Kooperationspartner sind angehalten, sich bzgl. der konkreten Durchführung mit der Schule ins Benehmen zu setzen.
Welche Bestimmungen gelten für schulische Sport- und Bewegungsangebote insbesondere? (akt. 13.11.2020)

Gemäß Nr. III. 7.2.1 des derzeit gültigen
Rahmenhygieneplans Schulen vom 6. November 2020 (akt. Stand: 13.11.2020) ist bei der Durchführung von Sportunterricht und weiteren schulischen Sport- und Bewegungsangeboten (z. B. Sport- und Bewegungsangebote im Rahmen der schulischen Ganztagsangebote und der Mittagsbetreuung) derzeit insbesondere Folgendes zu beachten:
a) Sportunterricht findet unter den allgemeinen Rahmenbedingungen dieses Rahmenhygieneplans statt. Im Innenbereich sind sportpraktische Inhalte zulässig, soweit dabei ein Tragen von MNB zumutbar/möglich ist; der Mindestabstand kann die MNB nur ersetzen, wenn dies durch entsprechende Anordnung des Gesundheitsamts zugelassen ist. Im Freien ist eine Sportausübung ohne MNB möglich, soweit der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten werden kann. Soweit im Rahmen von Abschlussprüfungen Leistungsnachweise erforderlich sind (wie etwa in der Qualifikationsphase des Gymnasiums), kann zur Vorbereitung und Durchführung von Leistungserhebungen im Fach Sport auch im Innenbereich auf das Tragen einer MNB verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten werden kann. b) Sportausübung mit Körperkontakt sollte derzeit auch in festen Trainingsgruppen unterbleiben, sofern nicht zwingend pädagogische Gründe dies erfordern. Sollte bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten (Reck, Barren, etc.) eine Reinigung der Handkontaktflächen nach jedem Schülerwechsel aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, so muss zu Beginn und am Ende des Sportunterrichts ein gründliches Händewaschen erfolgen. c) In Sporthallen gilt eine Beschränkung der Übungszeit auf 120 Minuten sowie bei Klassenwechsel ein ausreichender Frischluftaustausch in den Pausen. Umkleidekabinen in geschlossenen Räumlichkeiten dürfen unter Einhaltung der für die Unterrichtsräume geltenden Vorgaben genutzt werden. d) Der Auswahl geeigneter Unterrichtsinhalte kommt bei der Sportausübung mit MNB besondere Bedeutung bei (insb. keine hochintensiven Dauerbelastungen, geeignete Pausengestaltung). Die durch die Fachlehrpläne Sport gegebenen Gestaltungsmöglichkeiten sind zielgerichtet auszuschöpfen. Weitere Hinweise zur Durchführung von Sportunterricht mit Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) sind in der gleichnamigen Rubrik eingestellt.
Ja, die gemeinsame Nutzung von Sportgeräten ist gemäß Nr. III. 7.2.1 Buchstabe b) Satz 2 des Rahmenhygieneplans Schulen (Stand 13. November 2020) möglich. Sollte bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten (Reck, Barren, etc.) eine Reinigung der Handkontaktflächen nach jedem Schülerwechsel aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, so muss zu Beginn und am Ende des Sportunterrichts ein gründliches Händewaschen erfolgen.
In Sporthallen gilt gemäß Nr. III. 7.2.1 Buchstabe c) Satz 1 des Rahmenhygieneplans Schulen (Stand 13. November 2020) eine Beschränkung der Übungszeit auf 120 Minuten sowie bei Klassenwechsel ein ausreichender Frischluftaustausch in den Pausen.
Ja! Umkleidekabinen in geschlossenen Räumlichkeiten dürfen gemäß Nr. III. 7.2.1 Buchstabe c) Satz 2 des Rahmenhygieneplans Schulen (Stand 13. November 2020) unter Einhaltung der für die Unterrichtsräume geltenden Vorgaben genutzt werden.
Die Nutzung von Duschen in geschlossenen Räumen ist gemäß Nr. III. 7.2.2 des Rahmenhygieneplans Schulen (Stand 13. November 2020) nur möglich, wenn folgende Voraussetzungen vorhanden sind, was im Vorfeld zu klären ist: a) Auf die Einhaltung des Mindestabstandsgebots von 1,5 m ist zu achten, z. B. durch die Nicht-Inbetriebnahme von jedem zweiten Waschbecken, Pissoir o. Ä. b) Insbesondere in Mehrplatzduschräumen gilt die Beachtung des Mindestabstands. c) Die Lüftung in den Duschräumen sollte ständig in Betrieb sein, um Dampf abzuleiten und Frischluft zuzuführen. Die Stagnation von Wasser in den außer Betrieb genommenen Sanitäranlagen ist zu vermeiden.
Sofern Haartrockner vorhanden sind, dürfen diese gemäß Nr. III. 7.2.2 Buchstabe d) des Rahmenhygieneplans Schulen (Stand 13. November 2020) benutzt werden, wenn der Abstand zwischen den Geräten mindestens 2,0 m beträgt. Die Griffe der Haartrockner müssen regelmäßig gereinigt werden. Jetstream-Geräte sind erlaubt, soweit diese mit einer HEPA-Filterung ausgestattet sind.
Die Ausschreibung der Schulsportwettbewerbe 2020/21 ist aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nur unter Vorbehalt möglich. Sie können nur dann stattfinden, wenn dies aus Sicht des Infektionsschutzes und des Schulbetriebs verantwortbar und vertretbar ist. Sofern es das Infektionsgeschehen überhaupt zulässt, gilt es, hierüber im Einzelfall zu entscheiden. Erst durch die vorbehaltliche Ausschreibung und Anmeldung der Schulen werden die Grundlagen für die Organisation der Schulsportwettbewerbe geschaffen. Die Durchführung der Schulsportwettbewerbe 2020/21 richtet sich allem voran nach den Bestimmungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und des Hygieneplans in der jeweils geltenden Fassung. Dies gilt insb. für die eigentliche Sportausübung, ebenso aber auch für die Teilnahme an den Wettbewerben. Sie ist überhaupt nur dann möglich, wenn weder am jeweiligen Wettkampf teilnehmende Schülerinnen und Schüler noch Begleitpersonen oder Betreuer coronaspezifische Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome aufweisen. Die Schulsportwettbewerbe beginnen (wie in der Ausschreibung festgelegt) frühestens Mitte Januar 2021. Einschlägig sind ferner die Bestimmungen des Staatsministeriums zur Durchführung von Schülerfahrten und außerunterrichtlichen Veranstaltungen.
Gemäß Nr. III. 7.2.1. Buchstabe b) Satz 1 des derzeit gültigen Rahmenhygieneplans Schulen (Stand 13. November 2020) sollte Sportausübung mit Körperkontakt derzeit auch in festen Trainingsgruppen unterbleiben, sofern nicht zwingend pädagogische Gründe dies erfordern. Im Freien ist eine Sportausübung ohne MNB möglich, soweit der Mindestabstand von 1,5 m unter allen Beteiligten eingehalten werden kann.
Die 8. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV) schreibt gem. § 18 Abs. 2 Satz 1 auf dem Schulgelände das Tragen einer MNB vor. Der Schulsport, allem voran der Sportunterricht, ist davon grundsätzlich nicht ausgenommen. Das Vermeiden hochintensiver Dauerbelastungen und die Belastungssteuerung insb. durch eine geeignete Pausengestaltung und wohl überlegte Belastungsdosierung als Grundlage jeglichen guten Sportunterrichts stehen im Mittelpunkt aller Überlegungen zur Durchführung von Sportunterricht mit MNB. Hierfür eröffnen die Fachlehrpläne Sport ein weites Feld an Möglichkeiten. Ausführliche Hinweise dazu sowie Tipps zur Belastungssteuerung und zur konkreten Unterrichtsgestaltung gibt es unter dem Link: http://www.laspo.de/index.asp?b_id=557&k_id=28573
Ja! Mit der Verordnung vom 12. November 2020 (BayMBl. Nr. 639) zur Änderung der 8. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BAyIfSMV) vom 30. Oktober 2020 wurde klargestellt, dass die schulische Nutzung nicht vom Sportstättenbetriebsverbot gemäß § 10 Abs 3. Satz 1 der 8. BayIfSMV erfasst ist: „Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist untersagt. Abweichend von Satz 1 ist für die in Abs. 1 Satz 1 genannten Zwecke der Betrieb und die Nutzung von Sportstätten unter freiem Himmel zulässig. Abs. 2 und § 18 bleiben unberührt.“ Ob im konkreten Fall außerschulische Sportstätten für den Schulsport weiterhin zur Verfügung stehen, muss mit den Beteiligten vor Ort besprochen werden.

Weiterführende Informationen zur Sportausübung mit MNB gibt es in der gleichnamigen Rubrik unter
http://www.laspo.de/index.asp?b_id=557&k_id=28573 .