info@laspo.de +49 (0)89/216345-0

Stützpunktschulen

Stützpunkte stellen im Rahmen des Kooperationsmodells die leistungssportliche Ausrichtung dar. Sie verfolgen eine sportartspezifische Talentsichtung und Talentförderung unter gleichzeitiger Berücksichtigung einer optimalen schulischen Entwicklung.

Umfang des Sportangebotes im Stützpunkt:

Die Schule richtet zusätzlich zur Sportarbeitsgemeinschaft für die Stützpunktschüler im Rahmen des Differenzierten Sportunterrichtes mindestens zwei Interessengruppen in der Stützpunktsportart mit je zwei Unterrichtsstunden ein. Dieser Unterricht wird in der Regel von einer hauptamtlichen Lehrkraft im Rahmen ihrer Unterrichtspflichtzeit oder nebenamtlich erteilt. Falls Vereinsübungsleiter diesen Unterricht übernehmen, werden diese aus dem Ansatz des nebenberuflichen Unterrichtes vergütet.
Der Sportverein bietet dieser Stützpunktschülergruppe ein zusätzliches sportartspezifisches Leistungstraining an (2–4 Trainingswochenstunden). Die Teilnahme bedarf der Mitgliedschaft in diesem Verein. Darüber hinaus vermittelt er Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Fachverband.

Förderung von Stützpunkten:

  • Schule:

Anerkannte Stützpunktschulen können für die Erteilung des Differenzierten Sportunterrichts in der jeweiligen Stützpunktsportart vom Staatsministerium zusätzliche Stunden erhalten. Die Bemessung der zusätzlichen Stunden erfolgt auf der Grundlage eines so genannten dynamisierten Prämienmodells. Ausgangspunkt sind dabei die tatsächlich erteilten Sportstunden der Schule in Relation zur Sportklassenzahl.

  • Verein:

Der dem Stützpunkt angeschlossene Verein kann, soweit die o.g. Voraussetzungen erfüllt sind, einen Antrag auf Gerätebezuschussung stellen. Der Übungsleitereinsatz für das sportartspezifische Leistungstraining wird im Rahmen der Vereinspauschale vergütet.

Eine Übersicht über die vorhandenen Stützpunktschulen in Bayern finden Sie hier.