Veränderungen, Neuheiten, Wichtiges im Überblick (2020/2021)

Die Ausschreibung der Schulsportwettbewerbe 2020/21 ist aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nur unter Vorbehalt möglich. Sie können nur dann stattfinden, wenn dies aus Sicht des Infektionsschutzes und des Schulbetriebs verantwortbar und vertretbar ist. Sofern es das Infektionsgeschehen überhaupt zulässt, gilt es, hierüber im Einzelfall zu entscheiden. Erst durch die vorbehaltliche Ausschreibung und Anmeldung der Schulen werden die Grundlagen für die Organisation der Schulsportwettbewerbe geschaffen.
Alle wichtigen organisatorischen Hinweise zu den Rahmenbedingungen sind in der Rubrik „Coronabedingte Maßnahmen im Schuljahr 2020/2021" zu finden.


Änderungen und Neuerungen, die sich auf die Durchführung einzelner Sportarten beziehen, sind hier zusammengefasst:

Allgemeines:

  • Bestellscheine und Meldebögen
    Die aktuellen Bestellscheine und Meldebögen für die Wettbewerbe, die nicht mit dem Online-Meldesystem gemeldet werden, finden Sie am Ende des jeweiligen Ausschreibungstextes oder im Internet unter www.laspo.de und unter www.laspo-meldungen.de.
     
  • Betreuung: Wer darf die Betreuung von Schulmannschaften übernehmen?
    - Hauptamtliche oder nebenamtliche sowie hauptberufliche oder nebenberufliche Lehrkräfte der jeweiligen Schule.
    - Volljährige Übungsleiter, die eine Sportarbeitsgemeinschaft (SAG) auch im Rahmen des Ganztagsangebotes einer Schule oder eine Schülergruppe im Rahmen eines Stützpunktes oder einer Partnerschule des Leistungssportes leiten, sofern sie vom Schulleiter auf die Besonderheiten der Betreuung von Schulmannschaften hingewiesen worden sind.
     
  • Online-Meldesystem - neue Zugangsdaten
    Die Schulen melden sich im Online-Meldesystem www.laspo-meldungen.de mit Username + Passwort an.
    Die Zugangsdaten wurden allen Schulen am 03. September 2020 per OWA-Schreiben mitgeteilt.
    Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Webmaster.
     
  • Meldung von Mannschaften im Partnerklassenkonzept
    Schulmannschaften von Klassen (der allgemeinen Schule), die mit einer Partnerklasse der Förderschule kooperieren und gemeinsamen Unterricht haben (Art. 30a Abs. 7 Nr. 3 BayEUG), sind unabhängig von der Schulzugehörigkeit der einzelnen Schülerinnen oder Schüler gemeinsam startberechtigt, sofern den Schülerinnen oder Schülern der kooperierenden Klassen miteinander Sportunterricht erteilt wird.
    Die Schulmannschaft der Klassen im Partnerklassenkonzept startet in diesem Fall für die Klasse der allgemeinen Schule, an der auch der Sportunterricht stattfindet. Die allgemeine Schule, die mit einer Partnerklasse der Förderschule kooperiert, kann in allen Sportarten und Wettkampfklassen unter Einhaltung der für eine Wettkampfklasse vorgeschriebenen Jahrgangsgrenze melden. ACHTUNG: Sollte in Sportarten/Wettkampfklassen, die zum Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia & Paralympics führen, eine Mannschaft im Partnerklassenkonzept Landessieger werden, so ist die Teilnahme am Bundesfinale als „Mannschaft im Partnerklassenkonzept“ gemäß der bundesweit geltenden Regelungen nicht möglich. Da die Mannschaft der allgemeinen Schule zugeordnet wird, ist aber eine Teilnahme im Bundesfinale ohne die Schülerinnen und Schüler der kooperierenden Partnerklasse möglich. Die Teilnahme (im Partnerklassenkonzept) am Finale des Rhein-Main-Donau-Schulcups in den Sportarten Schwimmen und Gerätturnen sowie am Finale des Internationalen Bodenseeschulcups (Handball und Leichtathletik) ist gestattet.
     
  • Startberechtigung und Identität
    Entscheidend für die Startberechtigung einer Schulmannschaft ist die Zugehörigkeit aller Schülerinnen und Schüler zu der jeweiligen Schule und den angegebenen Geburtsjahrgängen. Vor Veranstaltungsbeginn müssen dem Wettkampfleiter daher folgende Unterlagen zur Überprüfung vorgelegt werden:
    1. Ausdruck der vollständigen Schülerliste mit Stempel der Schule und Unterschrift des Schulleiters + jeweils gültiger Schülerausweis mit Lichtbild
    oder
    2. Ausdruck der vollständigen Schülerliste mit Stempel der Schule und Unterschrift des Schulleiters + jeweils gültiger amtlicher Lichtbildausweis (Kinderausweis, Personalausweis, Reisepass).
    Ausweise für Trainingsgruppen, Spielerpässe der Verbände, Fahrausweise von Verkehrsverbänden und der Deutschen Bahn oder ähnliches werden nicht anerkannt. Weitere wichtige Informationen zum Thema Startberechtigung finden Sie in Teil 3 dieser Broschüre („Auf alle Fragen die richtige Antwort“).
     
  • Vergaberichtlinien/Kostenerstattung
    Im Zusammenhang mit der Ausrichtung und Durchführung von Schulsportwettbewerben, einschließlich Bezirksfinals, Qualifikationsentscheide und Landesfinals wird an die Ausführungsbestimmungen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen – Teil A (VOL/A) vom 20.11.2009 erinnert.
    Die Schulen werden darauf hingewiesen, dass eine Vergabedokumentation zu erstellen ist, die Aufschluss gibt über die Einhaltung der Vergabegrundsätze (z.B. Transparenz, Gleichbehandlung etc.). Die Dokumentations- und Aufbewahrungspflicht der entsprechenden Vergabe- und Ausschreibungsunterlagen liegt bei der Schule. 
    Für die Fahrkostenabrechnung bitte den aktuellen Vordruck verwenden.
    Den dem Bayerischen Landesamt für Schule - Landesstelle für den Schulsport zur Auszahlung vorgelegten Rechnungen für Leistungen im Zusammenhang mit den Wettbewerben ist immer der Vordruck mit den eingetragenen drei Angeboten beizufügen. Die Angebote selbst können bei der Schule verbleiben. Ausführliche Informationen sind zu finden unter www.vergabeinfo.bayern.de.
     
  • Wettkampfbestimmungen
    Grundlage schulsportlicher Wettbewerbe sind die besonderen Voraussetzungen und Bedingungen schulsportlicher Veranstaltungen. Auf dieser Grundlage werden die Wettkämpfe der bayerischen Schulen in der jeweiligen Sportart nach den offiziellen Regeln und Ordnungen des jeweiligen Verbandes in der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Ausschreibung gültigen Fassung durchgeführt, soweit keine abweichenden Festlegungen in dieser Ausschreibung, dem Einladungsschreiben und ggf. der Wettkampfbesprechung getroffen sind. Die Mannschaftsstärke kann von den Verbandsregularien abweichen - die Angaben in der Ausschreibung sind bindend. Die Anzahl der Betreuer ist auf eine(n) Betreuer/in begrenzt, sofern dazu keine anderen Angaben gemacht werden.
     
  • Wettkampfkleidung
    Bitte beachten Sie geänderten Regelungen in Bezug auf die Wettkampfkleidung und die Lockerungen im Bereich Trikot-Werbung.
     
  • Wildcard
    Grundsätzlich gilt sportartunabhängig folgende Regelung:
    Die Entscheidung über die Vergabe einer „Wildcard“ für das laufende Schuljahr und die damit einhergehende Erlaubnis für diese Schule, in einer Wettkampfklasse einer Sportart auf höherer Ebene als der Kreis- bzw. Stadtebene in einen Wettbewerb einzusteigen, wird ab dem Schuljahr 2015/16 wie folgt getroffen:
    - Anträge bis Bezirksebene sind an die Bezirksregierungen bzw. an die Landeshauptstadt München zu richten und werden von diesen entschieden;
    - Anträge ab Qualifikationsebene sind an das Bayerische Landesamt für Schule -  Landesstelle für den Schulsport (Referatsleitung Schulsportwettbewerbe) zu richten.
    - Die Wildcard-Anträge sind durch die Schulen mit dem einheitlichen Antragsformular zu stellen (Download hier).

    Folgende Kriterien werden der Entscheidung zugrunde gelegt:
    - langjährige Dominanz einer Schule in einer bestimmten Sportart und Wettkampfklasse;
    - signifikanter Rückgang der Anmeldezahlen in dieser Sportart und Wettkampfklasse im jeweiligen Kreis-, Regional- bzw. Bezirksfinale als Folge dieser Dominanz.
    Es wird darauf hingewiesen, dass „Wildcards“ bis zum 15. November 2020 beantragt werden müssen. Das Landesamt für Schule -  Landesstelle für den Schulsport muss über jeden genehmigten bzw. abgelehnten Antrag informiert werden.

    Weitere Informationen zum Thema „Wildcard“ finden Sie in Teil 3 dieser Broschüre („Auf alle Fragen die richtige Antwort“).

Bundeswettbewerb der Schulen Jugend trainiert für Olympia:
  • Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia
    Zur Akkreditierung beim Bundesfinale ist ein amtlicher Ausweis entsprechend der Ausschreibung vorzulegen. Schülerausweise und Ausweise der Sportfachverbände werden nicht anerkannt. Ummeldungen können bis eine Woche vor Beginn der jeweiligen Bundesfinalveranstaltung über das Bayerische Landesamt für Schule - Landesstelle für den Schulsport ohne Angabe von Gründen vorgenommen werden. Für eine spätere Ummeldung bis zur Akkreditierung bei der Bundesfinalveranstaltung muss ein ärztliches Attest oder eine amtliche Beglaubigung vorgelegt werden.

    Während der Bundesfinalveranstaltungen besteht keine gesonderte Diebstahlversicherung für die Sportgeräte und Wertgegenstände der Teilnehmer/innen. Es wird empfohlen, für teure Sportgeräte gegebenenfalls eine eigene Versicherung abzuschließen.
     
  • Fußball
    Turniere mit 3 beteiligten Schulmannschaften werden in der Form „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen. Beim zweiten Spiel muss der Verlierer des ersten Spiels beteiligt sein. Endet das erste Spiel unentschieden, entscheidet das Los, welche Mannschaft im zweiten Spiel beteiligt sein muss.
    Ist zur Festlegung des Endstandes ein Elfmeter-/Neunmeterschießen zwischen allen drei beteiligten Schulmannschaften notwendig, wird einer Mannschaft für die erste Runde ein Freilos per Zufallsprinzip zugeordnet.

     
  • Rudern
    Die Rennfolge beim Landesfinale richtet sich nach der Startliste.
    Meldeschluss ist am 22. Juni 2021.
     
  • Ski alpin
    Alpinski, Helm und Rückenprotektor sind seit dem Schuljahr 2018/19 verpflichtend vorgeschrieben.

Internationaler Bodenseeschulcup (BSC):
  • Leichtathletik
    Sofern aufgrund der Meldezahlen die jeweilige Bezirksregierung bzw. die Landeshauptstadt München keine Vorentscheide zwingend ansetzen muss, kann jede Mannschaft zum Bezirksfinale geladen werden. Für das Landesfinale qualifizieren sich grundsätzlich die Bezirkssieger.

Rhein-Main-Donau-Schulcup (RMD):
  • Schwimmen
    Sofern aufgrund der Meldezahlen die jeweilige Bezirksregierung bzw. die Landeshauptstadt München keine Vorentscheide zwingend ansetzen muss, kann jede Mannschaft zum Bezirksfinale geladen werden. Für das Landesfinale qualifizieren sich grundsätzlich die Bezirkssieger.

Bundeswettbewerb der Schulen Jugend trainiert für Paralympics: Sonstige Mannschaftswettbewerbe in Bayern:
  • Eisschnelllauf
    Bitte folgende Neuerungen für WK III und IV beachten:
    Der Wettkampf kann auf einer Eisschnelllaufbahn oder in einem Eishockeyfeld/ Short-Track-Feld (Maße siehe pdf-Datei) durchgeführt werden.
    Der Wettkampf besteht aus zwei Läufen, sofern ein Eishockeyfeld/Short-Track-Feld zur Verfügung steht:
    Lauf A: Geschicklichkeitslauf (Details siehe Ausschreibung)
    Lauf B: Lauf über 200 m
    Eishockeyfeld/Short-Track-Feld: Jeder Teilnehmer absolviert einen Lauf über zwei Runden (zwei Runden = 222,24 m). Es starten jeweils zwei Läufer, die sich auf der Mittellinie gegenüberstehen (Startlinie = Ziellinie).
    Jeder Teilnehmer absolviert beide Läufe. Die Zeiten beider Läufe werden addiert.
    Der Wettkampf besteht aus drei Läufen, sofern eine Eisschnelllaufbahn/400m-Rundbahn wie z.B. beim Landesfinale zur Verfügung steht.
    Lauf A: Geschicklichkeitslauf (Details siehe Ausschreibung)
    Lauf B: 2x Lauf über 200 m
    Eisschnelllaufbahn: Es starten jeweils 2 Läufer. Beim zweiten Lauf B müssen die gleichen Läufer gegeneinander antreten wie beim ersten Lauf B. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Innen- und Außenbahn getauscht werden müssen.
    Jeder Teilnehmer absolviert Lauf A und Lauf B. Die Zeiten von Lauf A und der Mittelwert von Lauf B (2x 200m) werden addiert.
     
  • Rhythmische Sportgymnastik
    Die Wertung (WK III und IV) erfolgt nach dem alten Wertungssystem (ohne A- und B-Note).
     
  • Sportklettern
    Bitte beachten, dass ab dem Schuljahr 2021/22 Neuerungen bezüglich der Betreuerqualifikation gelten (siehe Merkblatt als pdf-Datei).
     
  • Ringen
    Bitte die geänderten Gewichtsklassen beachten.
Weitere Hinweise:
  • Sport-nach-1: Sonderprogramme und Sonderaktionen
    Sonderprogramm 2020: Gerätebezuschussung für SAG-Neugründungen

    Mit den im Nachtragshaushalt 2020 des Bayerischen Landtags zusätzlich zur Verfügung gestellten Sondermitteln kann im Schuljahr 2020/21 mindestens 90 Neugründungen von Sportarbeitsgemeinschaften eine Anschubfinanzierung für die Gerätebeschaffung gewährt werden. Die Förderung beträgt 50% der zuwendungsfähigen Kosten und ist auf maximal 500 € begrenzt. Weitere Informationen zum Antragsverfahren gibt es hier.

    Sonderprogramm 2020: Sportgroßgeräteförderung für SAG-Neugründungen im Bereich des Inklusionssports
    Mit den zusätzlich im Haushalt 2019 vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellten Sondermitteln können im Schuljahr 2020/21 SAG-Neugründungen im Bereich des Inklusionssports eine Sportgroßgeräteförderung als Anschubfinanzierung erhalten. Die Förderung beträgt 50% der zuwendungsfähigen Kosten und ist auf maximal 10.000,- € begrenzt. Weitere Informationen zum Antragsverfahren gibt es hier.

    Sonderaktionen der Sportfachverbände im Schuljahr 2020/21:
    Die Ausschreibungen der Sonderaktionen für Basketball, Handball, Fußball und Volleyball sind in Teil 6 dieser Broschüre zu finden. Die Antragstellung kann nach der Neugründung einer Sportarbeitsgemeinschaft (SAG) für das Schuljahr 2020/21 ab dem 8. September 2020 unter www.sportnach1.de >> „Sonderaktionen-Antrag“ erfolgen.
     
  • Newsletter SCHULSPORT AKTUELL
    Der Newsletter kann unter www.laspo.de >> Service heruntergeladen werden. Hier finden Sie auch die Möglichkeit eines kostenlosen Abonnements.
     
  • Anträge an den Landesauschuss  
    Anträge an den Landesausschuss „Sport in Schule und Verein“ sind bis zum 1. März eines Jahres in schriftlicher Form an die Geschäftsstelle (Landesstelle für den Schulsport im Bayerischen Landesamt für Schule - Referat Schulsportliche Wettbewerbe -
    Stuttgarter Straße 1, 91710 Gunzenhausen) zu richten. Hinsichtlich des Antragsverfahrens wird auf Folgendes hingewiesen:
     
    • Anträge von schulischer Seite: Alle Anträge bedürfen einer Zustimmung durch die jeweiligen Bezirks- sowie Landesschulobleute. Nur so kann sichergestellt werden, dass bereits vorab eine fachliche Bewertung des Antrags von den Experten der jeweiligen Sportart vorgenommen werden kann. Formal können Anträge insofern nur von den jeweiligen Landesschulobleuten gestellt werden.
    • Anträge von Seiten der Sportfachverbänden: Alle Anträge sind über das Präsidium des jeweiligen Sportfachverbandes zu stellen.