Wildcardregelung / Startberechtigung für Partnerschulen des Leistungssports

Grundsätzlich gilt sportartunabhängig folgende Neuregelung:

Die Entscheidung über die Vergabe einer „Wildcard“ für das laufende Schuljahr und die damit einhergehende Erlaubnis für diese Schule, in einer Wettkampfklasse einer Sportart auf höherer Ebene als der Kreis- bzw. Stadtebene in einen Wettbewerb einzusteigen, wird ab dem Schuljahr 2015/16 wie folgt getroffen:
- Anträge bis Bezirksebene sind an die Bezirksregierungen zu richten und werden von diesen entschieden;
- über Anträge ab Qualifikationsebene entscheidet die Bayerische Landesstelle für den Schulsport; die Anträge sind an die Sachgebietsleitung zu richten.
- Die Wildcard-Anträge sind durch die Schulen mit dem einheitlichen Antragsformular zu stellen (Download hier).

Folgende Kriterien werden der Entscheidung zugrunde gelegt:
•    langjährige Dominanz einer Schule in einer bestimmten Sportart und Wettkampfklasse;
•    signifikanter Rückgang der Anmeldezahlen in dieser Sportart und Wettkampfklasse im jeweiligen Kreis-, Regional- bzw. Bezirksfinale als Folge dieser Dominanz.
Die Landesstelle muss über jeden genehmigten bzw. abgelehnten Antrag informiert werden.

Im Regelfall darf eine Schule in einer Wettkampfklasse einer Sportart zwei Mannschaften melden (Ausnahme: Triathlon). Wird einer Schule nach Prüfung durch die Bayerische Landesstelle für den Schulsport jedoch in einer Wettkampfklasse einer Sportart eine „Wildcard“ gewährt, darf sie in dieser Wettkampfklasse nur mit einer Mannschaft am Wettkampf teilnehmen.

Es wird darauf hingewiesen, dass „Wildcards“ bis zum 15. Oktober 2017 beantragt werden müssen. Bei einer Terminüberschreitung verfällt die Möglichkeit eines „Wildcard“-Einsatzes.