Schiedsgerichte

Wie setzen sich Schiedsgerichte bei den Mannschaftswettbewerben auf den verschiedenen Qualifikationsstufen zusammen?

>> Kreis- bzw. Stadtfinalwettkämpfe und Regionalausscheidungen
– 1 Wettkampfleiter,
– 1 Vertreter der einladenden Stelle,
– evtl. 1 Vertreter des Sportfachverbandes (z.B. Schiedsrichter, Kampfrichter).

>> Bezirks-, Qualifikations- und Landesfinalwettkämpfe
– 1 Wettkampfleiter,
– 1 Vertreter der einladenden Stelle,
– 1 Vertreter des Sportfachverbandes (z.B. Schiedsrichter, Kampfrichter).
Ab der Qualifikationsstufe der Bezirksfinalwettkämpfe ist es grundsätzlich nicht mehr zulässig, dass eine der ins Schiedsgericht berufenen Personen gleichzeitig eine der am Wettkampf teilnehmenden Schulmannschaften betreut.
Der Vertreter der einladenden Stelle führt den Vorsitz im Schiedsgericht.

Welche Funktionen hat das Schiedsgericht?
Das Schiedsgericht entscheidet über alle Einsprüche. Hierbei gelten folgende Regeln:

  • Verstöße gegen Bestimmungen der Ausschreibung können jederzeit nach Prüfung vom Schiedsgericht ohne vorhergehenden schriftlichen Einspruch mit dem Ausschluss der Mannschaft vom Wettkampf geahndet werden.
  • Während des Ablaufs der Wettkampfveranstaltung entscheidet das jeweilige Schiedsgericht über alle Einsprüche im Rahmen der Schulsportwettbewerbe. Über jedes Schiedsgerichtsverfahren wird ein Protokoll gefertigt und den Wettkampfunterlagen beigefügt.
  • Ergeben sich nach Beendigung des jeweiligen Wettkampfes neue Aspekte für einen Einspruch, die dem Schiedsgericht während des Ablaufs der Wettkampfveranstaltung noch nicht bekannt waren, ist ein schriftlicher Einspruch an den Vorsitzenden des Schiedsgerichts zu richten. Die Zahlung eines Protestgelds entfällt. Das Schiedsgericht berät sich und legt der nächst höheren Ebene einen Vorschlag zur Entscheidung vor. Die nächst höhere Ebene ist bei Kreis-/Stadt und Regionalentscheidungen der Vorsitzende des Bezirksausschusses, bei Bezirks- und Qualifikationsturnieren die Bayerische Landesstelle für den Schulsport und bei Landesfinalentscheidungen das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Die nächst höhere Ebene fällt die endgültige Entscheidung. Eine Berufung gegen diese Entscheidung ist nicht möglich.
    Die Einspruchsfrist endet spätestens 7 Tage nach dem jeweiligen Wettkampf. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das Schiedsgericht in seiner Funktion bestehen.